Kriterium an der Kiellinie

4.7.2026

Kriterium an der Kiellinie

Kriterium an der Kiellinie: Julian Weber holt Lightning Racing den Elite-Sieg

04. Juli 2026 | Dankward Racing Series | Kriterium nach Punkten | Elite (ca. 50 Fahrer)

Beim Kiellinienrennen der Dankward Racing Series hat Lightning Racing einen Volltreffer gelandet: Am Ende eines von Attacken geprägten und schließlich abgebrochenen Rennens stand Julian Weber ganz oben in der Elite-Wertung. Ein Sieg, der auf konsequenter Teamarbeit und einer klaren Taktik aufbaute.

Von Beginn an vorne dabei

Mit rund 50 Fahrern ging ein großes Elite-Feld an den Start. Schon früh zogen Attacken das Feld weit auseinander — doch dank der guten Positionierung unserer Fahrer war Lightning Racing bis zur ersten Wertung stets vorne mit dabei und nie in Gefahr, den Anschluss zu verlieren.

Der Plan geht auf: Julian in der Flucht

Direkt nach der ersten Wertung setzte Julian Weber die zuvor besprochene Taktik um und attackierte über die Wertungslinie hinweg. Zusammen mit zwei Fahrern anderer Teams bildete sich eine Dreiergruppe an der Spitze. Um die Sprintwertungen ging es jeweils um Punkte (5, 3, 2 und 1 Zähler) — und Julian schlug zu: Die zweite Wertung entschied er aus der Fluchtgruppe für sich und kassierte die vollen fünf Punkte. Der Vorsprung auf das Hauptfeld wuchs.

Größere Gruppe, weniger Einigkeit

Kurz darauf schlossen vier weitere Fahrer zur Spitze auf. In der nun siebenköpfigen Gruppe bröckelte die Zusammenarbeit. Julian blieb dennoch am Drücker: Bei der nächsten Wertung verpasste er den ersten Platz nur knapp, sicherte sich mit Rang zwei aber weitere drei Punkte.

Nie aufgesteckt: immer wieder in der Offensive

Wenig später wurde die Siebenergruppe vom Feld gestellt. Julian ließ sich davon nicht bremsen und war auch beim nächsten Ausreißversuch sofort wieder dabei — der allerdings schnell wieder neutralisiert war. Als sich die nächste Dreiergruppe absetzte, diesmal ohne einen Lightning-Fahrer, schloss Julian die rund 20 Sekunden große Lücke kurz vor der nächsten Wertung in Eigenregie. Ein eindrucksvoller Beleg für seine Form an diesem Tag.

Geschlossene Teamarbeit im Hintergrund

Dass Julian so oft in der Offensive fahren und im entscheidenden Moment aus dem Wind gehalten werden konnte, war kein Zufall. Timon Krüger, Dennis Balduin, Noah Mattis Muth und Jona Nils Janssen leisteten im Feld die taktische Arbeit, auf die es in einem so nervösen Kriterium ankommt: Positionen halten, das Tempo kontrollieren und gegnerische Ausreißversuche im Keim ersticken. Diese Vorarbeit legte das Fundament für den Sieg.

Abbruch nach schwerem Sturz — der Sieg steht

Dann die Zäsur: Auf nasser Straße kam es zu einem schweren Sturz, woraufhin das Rennen abgebrochen wurde. In der zu diesem Zeitpunkt gültigen Punktewertung reichten Julians acht Punkte aus zwei Wertungen (5 + 3) für den ersten Platz in der Elite. Ein Sieg, der ohne die Vorarbeit und das konsequente Lückenschließen des gesamten Teams nicht möglich gewesen wäre.

Unsere Gedanken sind bei den gestürzten Fahrern — wir wünschen eine schnelle und vollständige Genesung.

Ergebnisse Lightning Racing (Elite):

  • 1. Julian Weber (8 Punkte)
  • 18. Timon Krüger
  • 21. Dennis Balduin
  • 28. Noah Mattis Muth
  • 30. Jona Nils Janssen

Blick nach vorn

Der Erfolg an der Kiellinie zeigt, dass die taktische Handschrift des Teams aufgeht: klare Ansage, mutige Attacken und ein Fahrer, der seine Chance eiskalt nutzt. Genau so wollen wir uns im norddeutschen Radsport weiter festsetzen — und beim nächsten Mal den nächsten Coup landen.

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